#WHERENEXT // 6 LÄNDER, DIE ICH ALS NÄCHSTES SEHEN WILL – Teil 2: Kanada

 

Das ironischste was nach jeder Reise passiert: Man will direkt die nächste starten! Hauptsache weg! Raus! Neues Erkunden! Neue Länder sehen! Aaahh! Wenn die letzte Reise vorbei ist, kann die nächste nicht schnell genug kommen. Aber wohin eigentlich? Und wer bezahlt das eigentlich? (Zweiteres wird grundsätzlich immer mit „Scheißegal! Klappt schon irgendwie“ beantwortet).

Das sind die 6 Länder, die ich als nächstes sehen will:

2. Nordamerika: Kanada

Warum Kanada? Ohne da gewesen zu sein verbinde ich mit Kanada tolle Natur, Tiere, eine offene Gesellschaft und ein bisschen USA, nur anders. Das klingt alles nicht so unspannend. Es ist für mich irgendwie absurd, dass Kanada das zweitgrößte Land der Welt ist und man trotzdem verhältnismäßig wenig darüber weiß. Zeit das zu ändern. Ab nach Kanada – in Städte und Natur.


CITIES

  • Toronto

Wenn man quer durch Kanada fährt, liegt der Fokus vermutlich auf ganz viel Natur. Dazwischen gibt’s dann aber auch die ein oder andere coole Stadt. Toronto macht allein schon Sinn, weil die Niagara-Fälle nicht weit weg sind. Aber die Stadt kann auch so ein bisschen was bieten. Am CN-Tower einmal über die Kante hängen, durch zahlreiche Museen schlendern (Foto: Royal Ontario Museum) oder im Distillery District mit lokal gebrautem Bier durch die Kneipen ziehen. Geht! Richtig gut! Und vielleicht läuft man in seiner Heimatstadt ja auch noch an Drake vorbei…

  • Vancouver

Vancouver gewinnt durch Lage. Lonely Planet sagt „die eindrucksvollste Lage unter allen Metropolen unseres Planeten“. Und dafür spricht einiges: schneebedeckte Berge direkt hinter der Skyline, zahlreiche kleine, grüne Inseln vor der Küste, die nebenher auch noch perfekte Bedingungen liefert zum Segeln. Dazu kann halt Vancouver als Stadt auch noch richtig was. Museen, lokale Märkte wie der Vancouver Public Market und Spots, die nur so „instagram“ schreien, wie der Yachthafen. Riesige Kräne und landende Wasserflugzeuge. Hach!

  • Montreal

Montreal liegt in Quebec. Das is der französisch-sprachige Teil Kanadas. Und Montreal ist die Stadt, die wohl das meiste von beiden Kulturen vereint. Vor allem die ganzen positiven Seiten davon. Montreal ist weltoffen, vielfältig, bunt. Die vielen Restaurants aus allen möglichen Ländern der Welt, das quietschebunte Gay-Village, der französische Einfluss. Ey, ich will hin da!


NATURE

  • Niagara-Fälle

Ist es Touri? Ja. Ist es deswegen doof? Nein! Aus zwei Gründen. Grund 1: Es sind die krassesten Wasserfälle der Welt, die jeder kennt. Grund 2: Es sind die krassesten Wasserfälle der Welt, die jeder kennt. Ja, vielleicht sind andere Wasserfälle höher oder es gibt mehr einzelne Wasserfälle auf einem Fleck (i hear you, Iguazu-Fans), aber „Niagara-Fälle“ ist halt so ein „muss man mal gesehen haben Ding“. Und auch wenn es überlaufen ist vor Ort: Man kann immer etwas vor Ort machen, das nicht jeder macht. Ein kreatives Foto schießen, mit dem Boot direkt drunter fahren oder was auch immer.

  • Trans-Canada-Highway

Okay, eine Straße fällt eigentlich nicht unter „Natur“, aber alles was man auf dieser Straße findet, tut es. 8.030 Kilometer führt die Straße von ganz links außen nach ganz rechts außen durch Kanada. Durch Metropolen, vorbei an Nationalparks, durch Eis, Wälder, Berge, an Seen entlangen, durch Wiesen, Weiden und abgelegene Dörfer. Mehr Kanada geht nicht.

  • Baffin Island

Eisbären! Eisbären, Eisbären, Eisbären. Wo kann man diese Tiere sehen, wenn nicht in Kanada? Wird nicht so easy. Man muss dafür weit in den Norden fahren, man muss da teilweise auch mit dem Schiff hin, man muss dahin wo es richtig, richtig kalt wird und man muss das vermutlich in einer Tour machen, aber dafür sieht man halt Eisbären. Ein Spot an dem das geht ist Baffin Island (oder so ziemlich der gesamte Bundesstaat Nunavut). Die Google-Maps-Suche führt ganz schön weit nach oben auf eine vom Festland getrennte Insel, die erstaunlich nah an Grönland liegt. Und die Google-Maps-Suche liefert dem Zusatz „unorganized“. Genau das ist allerdings das Spannende. Durch das Eis wandern und teilweise auf hunderte Eisbären treffen – gleichzeitig skuril, erschreckend und geil.


#WhereNext:
Teil 1: Tansania
Teil 3: Costa Rica – folgt…
Teil 4: Australien – folgt…
Teil 5: Portugal – folgt…
Teil 6: Thailand – folgt…



Fotocredits:
instagram – Patricia Garcia Jimenez
instagram – tikibirds
instagram – vozdra
instagram – Bruno Houberdon
instagram – Renato Gerson
instagram – Peter Amerman
instagram – Lynsey Gray
instagram – Rizkia Amelia Sania
instagram – Thais Queiroz
instagram – tastemontreal
i
nstagram – primetourviagens
instagram – brittto_
instagram – christopherboysemba
instagram – sylviafuller
instagram – momdiy
instagram – Explore Canada
instagram – placeswow
instagram – woolzyphotography

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#THEBEST // Streetart of London-Shoreditch

Shoreditch ist DAS In-Viertel in London.

Multikulti-Gesellschaft, Bars, Restaurants, Kunst, Streetart. Drink auf die Hand und durch die Straßen laufen. Ab geht’s.

 

4 Dinge, die du beachten musst für ein gutes Foto am Gleis 9 3/4

Seit Joanne K. Rowling den ersten Harry Potter-Band rausgebracht hat, is ja für uns alle klar – irgendwann kommt die Eule mit dem Brief, der uns nach Hogwarts einlädt. Wenn ihr in London 🇬🇧 seid, könnt ihr schon mal den ersten Hogwarts-Hauch mitnehmen. Am Bahnhof King’s Cross gibt’s den Fotospot an Gleis 9 3/4. Aber achtung: Jeder Potter-Fan (also jeder Mensch) will da dieses Foto machen. Es gibt eine Crew, die professionelle Fotos mit jedem macht. Ihr müsst euch also Gedanken macht, bevor ihr am Ende mit dem Foto da steht, dass jeder hat:

1. Überleg dir eine kreative Pose!

Die immer übertrieben gut gelaunte Foto-Crew bietet dir die zwei Standard-Posen an. Pose 1: Am Wagen festhalten, Zauberstab an das Plattform-Schild halten und in die Kamera grinsen. Pose 2: Springen, Beine nach hinten schlagen und so aussehen, als würdest du durch die Wand fliegen. Das ist beides „ganz nett“, aber es ist null besonders. Deshalb: Überleg dir was! Du kannst in deinen 2 Minuten an der Wand machen, was du willst. Die Crew lässt alles zu! Es reicht schon deutlich kräftiger und höher zu springen als die meisten anderen. Oder du überlegst dir was komplett eigenes.


2. Konzentrier dich nicht auf die Foto-Crew! 

Die Jungs und Mädels sind entspannt und nett. Aber am Ende wollen sie dir ein Foto verkaufen. Alternativ kannst du von einem deiner Freunde aber auch einfach selbst ein Foto machen lassen. Und die wissen eher, was du willst! Also guck NICHT in die Kamera der Fotografen, auch wenn sie das wollen. Und mach die Pose, die du willst, egal was sie vorschlagen.

3. Serien-Foto machen!

Okay, am Fotospot sind alle entspannt. Aber auch wenns auf wenige Sekunden nicht ankommt, die Zeit ist begrenzt. Mehr als 3 Shots kriegt eigentlich keiner hin, weil eine mind. 30-minütige Menschenschlange schon auf ihren Moment wartet. Tipp: Mach Serienfotos mit deinem Smartphone. Mehr Fotos = Mehr Auswahl. Und dein gutes Bild wird eher dabei sei .

4. Plane Zeit ein!

Hey, du bist nicht der einzige Harry Potter-Fan! Die Schlange ist lang, vor dir stehen viele kleine Kinder. Aber es lohnt sich – du bist nur einmal in London!