#LETSGOPLACES // Hanalei Bay, Hawaii

WHERE: Hawaii besteht aus 8 Inseln. Kauai ist von den für Touristen zugänglichen Inseln die nördlichste, die älteste und die gechillteste. An der Nordküste von Chicken Island liegt der für mich schönste Strand der USA, vielleicht sogar der ganzen Welt. Hanalei Bay. Für solche Strände wurde das Wort „Paradies“ erfunden. Beachen, Surfen, Chillen, Strandspaziergänge – geht hier alles.

WHY: Man kann sich hier nicht NICHT entspannen. Dieser Ort ist so friedlich, ruhig und perfekt. Hanalei Bay ist ein mehrere Kilometer lange Bucht am nördlichen Ende Hawaiis. Man guckt auf das Meer und weiß „da is jetzt erstmal nichts mehr bis zur Antarktis“. Und gefühlt genau so weit kann man auch gucken. Das Meer scheint endlos! Das Panaroma wird perfekt durch alles, was man an Land so sieht. Hinter sich: Hohe Palmen, aus Holz gebaute Strandvillen. Auf dem Strand: Kokosnüsse, viel Platz, lässige Rettungsschwimmer, vereinzelte Liegestühle und ein Steg, der wie im perfekten Reiseprospekt in die Bucht führt. Im Meer: Surfer – und zwar die richtig guten. Die Wellen sind hier perfekt um das Surfen zu lernen. (Tageskurse kosten nicht viel, finden in kleinen Gruppen statt und fast jeder steht in den ersten Minuten schon auf dem Brett).  Nach rechts: Auf einem Hügel die Ausläufer der touristischen Kleinstadt Princeville, mit Luxushotels und teuren Wohnungen mit Meerblick. Nach links: Das unglaubliche Panorama der Na’Pali Coast. Berge, die in den vereinzelten Wolken verschwinden, lange Wanderwege durch die Schluchten. Oder kurz: Perfekter wird’s nicht.

 

 

#THEBEST // Diese 7 Tiere musst du in Hawaii sehen!

 

 

 

 

#1 – Robben

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Poipu Beach, Kauai

Die Mönchsrobbe ist vom Aussterben bedroht. Deswegen gibt’s für sie in Hawaii ein ganz spezielles Care-Paket. Sobald sich eine Robbe an irgendeinen der vielen Strände liegt, werden die Volunteers gerufen. Die spannen direkt ein Absperrband um die Robbe, notieren wie sie heißt, wie alt sie ist und seit wann sie dort chillt und schreibt das alles auf eine zusätzliche Infotafel. Das is aber noch nich genug: Die gesamte Zeit solange die Robbe da liegt, sitzt der Volunteer um sie herum und bewacht sie und beantwortet Touristen Fragen zur Mönchsrobbe. Und die Robben selbst? Sind mega entspannt und schlafen den größten Teil der Zeit in der prallen Sonne. Meistens schwimmen sie früh morgens an Land und verabschieden sich gegen Sonnenuntergang rollend und schnaufend wieder zurück ins Meer.

Die beste Insel um Mönchsrobben zu sehen ist Kauai und dort der beste Ort ist ganz klar Poipu Beach. Ich selbst war 4-5 Mal am Poipu Beach und jeden Tag lag dort eine der Robben – umzäunt und bewacht.


#2 – Schildkröten

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Four Seasons Resort, Kona, Big Island
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Four Season Resort, Kona, Big Island
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Poipu Beach, Kauai

Man kann es eigentlich nicht schaffen Urlaub in Hawaii zu machen und keine Schildkröte zu sehen. Die Frage ist eher: Wo und wie sehe ich sie am Besten?

Verschiedene Spots eignen sich eigentlich immer:

  • die Nordküste von Kauai:
    Schildkröten stehen auf flaches, möglichst ruhiges Gewässer um an Land zu gehen. Am Anini Beach kann man beim Schnorcheln wunderbar Ausschau halten, weiter Richtung Na’Pali Coast gibt es weitere gute Schnorchel-Spots
  • Poipu Beach, Kauai:
    Es ist einfach DER Spot für Tiere. Neben den Robben chillen hier auch sehr oft Schildkröten. Hier sind es meist die ganz großen Schildkröten. Warum auch immer, sie entspannen hier regelmäßig in der Sonne an Land
  • Kukio Bay, Big Island:
    Besser bekannt als „der Four Seasons Beach“. In Hawaii darf kein Strand ausschließlich privat genutzt werden. Alles muss für die Öffentlichkeit zugänglich sein. In dem Fall ist das besonders cool. An der Kukio Bay gehen Schildkröten liebend gerne an Land. (Tipp: Sagt an der Einfahrt einfach dass ihr nur zum Beach wollt und ihr könnt mit einer speziellen Permit dafür auf den Four Seasons Parkplatz!). An der Kukio Bay chillen dann eigentlich immer mehrere Schildkröten. Einfach einmal auf und ab laufen und ihr findet auf jeden Fall welche.
    Bei all dem das Wichtigste beachten: Schildkröten anfassen ist verboten! Kostet $1500 Strafe. Lasst die armen Tiere in Ruhe und haltet wie vorgegeben ein paar Meter Abstand!

#3 – Delfine

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Na’Pali Coast, Kauai

In Hawaii gehen alle auf die Suche nach Walen. Dabei gehen die vielen Delfine ein bisschen unter. Völlig zu unrecht! Nichts ist cooler, als wenn mehrere Delfine neben deinem Boot mitschwimmen und immer wieder aus dem Wasser springen. Und genau das machen sie total gerne. Die Hawaiianer sagen Delfine sind „Show-Off“-Tiere, sie zeigen sich bewusst und wissen, dass sie die große Show sind. Am Besten sieht man sie bei Bootstouren, z.B. um die Na’Pali Coast oder im Gebiet zwischen Maui, Lanai und Molokai.


#4 – Wale

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Na’Pali Coast, Kauai

So im ersten Jahresviertel ist Wal-beobachtung Pflicht! Mehrere tausend Buckelwale kommen in den Monaten nach Hawaii um ihre Kinder auf die Welt zu bringen. Und alle paar Minuten müssen sie mal atmen und kommen dafür an die Wasseroberfläche.

Walbeobachtung funktioniert so: Viele Menschen fahren auf einem Boot quer über’s Meer und suchen das gesamte Meer nach Wasserfontänen ab, die ankündigen dass ein Wal auftaucht, während irgendein Hawaiianer alle möglichen Infos über Buckelwale droppt. In der besten Zeit sieht man eigentlich auf jeder Tour Wale. Wenn man Glück hat sieht man sogar eine Flosse und wenn man richtig Glück hat, sieht man sogar einen aus dem Wasser springen. (Aber nicht zu viel erwarten: Die meisten Bilder sehen so aus wie das hier im Beitrag…)


#5 – Hühner

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Poipu Beach, Kauai
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Shopping Mall, Poipu, Kauai

Hühner? Ja, Hühner! Kauai ist eine der vier großen Inseln Hawaiis. Und wenn eine dieser Inseln einen Namen wie „Chicken Island“ trägt, dann muss dieses Tier irgendwie besonders auf der Insel sein. Und das ist auch so. Überall auf Kauai laufen Hühner rum. Irgendwelche Seefahrer haben die vor Jahren mal angeschleppt und seit dem haben sich die Hühner einfach permanent vermehrt.

Parkplätze, Seitenstreifen, Strände – überall Hühner.


#6 – Mantarochen

 

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Manta Ray Snorkel & Dive, Kona

Fotocredits: instagram.com/allyreis18

„Schnorcheln mit Mantarochen“ – klingt spektakulär und ist spektakulär. Du wirst bei kompletter Dunkelheit ins Wasser gelassen, hängt dich an ein Gestell aus Surfbrett und Leite, in das Lampen gesteckt werden, die Licht nach unten strahlen und guckst dabei zu wie riesige bis zu 7 Meter breite Mantarochen unter dir gemütlich zu Abend essen. Ein irrsinniges Bild! Die Rochen drehen ihre Runden und Saltos und du guckst aus der Nähe zu. Mit Glück machen sie das alles nämlich genau unter dir. Fotos machen ist nur mit entsprechender Ausstattung möglich. Guckt euch Youtube-Videos an gönnt euch das für knapp 100 Dollar. Es ist ne einmalige Erfahrung.

 


#7 – Katzen

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Cat Sanctuary, Lanai

Man erwartet mitten im Pazifik vieles, aber keine Katzen. Auf Lanai gibt es aber eine Herberge für freilaufende Katzen. Die werden medizinisch durchgecheckt und dann gepflegt. Jeder kann sie besuchen und füttern. Und wenn man da reinkommt mit so einer kleinen Tüte Katzensnacks, wartet schon eine Crowd von locker 30 Katzen und stürmt drauf zu. Insgesamt leben mehrere hundert Katzen in dem kleinen Gehege. Skurril! Und so süß!

#LETSGOPLACES // Robbie’s Marina, Florida Keys 🐊

WHERE: Robbie’s Marina ist ein kleiner Yachthafen auf halbem Weg zwischen Miami und Key West. Egal ob Tagestrip oder längerer Stop auf den Keys – Robbie’s Marina muss man machen!! Es liegt an der Nordspitze von Lower Matecumbe Key ein Stück hinter Islamorada. Von Robbie‘ Marina kann man zwei Ausflüge machen – entweder nach Osten paddeln zum Schnorcheln am Indian Key oder nach Westen auf der Suche nach Manatees.

WHY: It’s all about Sea Life. Pelikane, riesige Tarpune, Alligatoren, Seekühe – das gibt’s alles in der Nähe von Robbie’s Marina. Der Hafen selbst ist dabei die erste Attraktion. Souvenirs, die nicht zu Touri-Likes sind, gibt’s noch vor dem Verleih selbst, dahinter muss man die Entscheidung fällen: Bootstour, Paddeln oder am Ufer bleiben. Die Paddelausflüge sind beide ziemlich cool. Entweder man fährt durch ein kleines Sumpfgebiet, in dem sich Seekühe aufhalten oder man paddelt raus Richtung offenes Meer zum verlassenen Indian Key um zu schnorcheln (Aussicht, Tierwelt und Natur da sind mega!!). Wer kein Bock auf sportliche Aktivitäten hat oder nur kurz halten kann/will, kann auch einfach nur die Tarpune füttern. Das sind riesige, lange, dünne Fische, die sich einen wilden Kampf leisten, wenn man die kleinen Fische aus dem Eimer ins Meer wirft. Achtung: Dabei steht man stets unter neugieriger Beobachtung der Pelikane…

#LETSGOPLACES // Volcanoes National Park, Hawaii


WHERE: Der Hawai’i Volcanoes National Park liegt auf Big Island, der jüngsten und größten Hawaiianischen Inseln. Von beiden großen Städten – Kona und Hilo – ist er ungefähr gleich weit entfernt. Allerdings kommt man aus Hilo schneller zu den absoluten Highlights des Parks, zur fließenden Lava. Da sich der Lava Flow allerdings permanent ändert, ist das kein dauerhafter Tipp. Je nach Lava Flow, kann es auch Sinn machen über Kona anzureisen.

-> Den aktuellen Lava Flow findet ihr immer auf der Seite von Hawaii Volcano Observatory

WHY: Man kann hier fließende Lava sehen. Punkt. Seit 1983 bricht der Kilauea aus und permanent ist Lava-Bewegung zu sehen. Aktuell (April 2017) kann man die Lava an zwei Orten beobachten. 1. Der Lava-See des Halema’uma’u Kraters 2. Der Flow des Pu’u O’o Kraters, der fast wöchentliche in andere Richtungen fließt. Kurz: Wer auf Hawaii ist, muss sich dieses Highlight angucken. Man sieht, wie Natur arbeitet, wie Erde entsteht. Das rote Glühen als einziges Licht nachts zu sehen und aus Kilometern Entfernung zu hören, wie Lava brodelt, ist einmalig. Neben perfekten Wellen und Stränden, schneebedeckten Bergen, Urwald und Wüste, ist das eine weitere unfassbar spannende Seite von Hawaii.

#LETSGOPLACES: Lanai // Hawaii // USA

WHERE: Lanai ist die zweitkleinste der acht Hauptinseln von Hawaii. Sie liegt westlich von Maui 🐳 und ist als eine von wenigen Inseln auch per Schiff 🚢 zu erreichen. Es gibt auf der Insel nur eine Stadt und die liegt auch noch auf dem höchten Berg der Insel.

WHY: Die Insel macht gerade einen absurden Wandel durch. Viele Jahre war sie das größte Ananas-Anbaugebiet 🍍 der Welt. Mittlerweile hat der millionenschwere Oracle-Chef Larry Ellison die Insel gekauft und Lanai macht plötzlich nicht mehr in Ananas, sondern in Tourismus. 👫👬👭 Das Ergebnis is komplett absurd. Es gibt zum Beispiel ein hochmodernes Kino und zwei Four Seaons Resorts, in der Nähe der Insel aber immer noch deutliche mehr Wale, Delfine 🐬 und Schildkröten 🐢 als Touristen.

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Lanai // View from Maui

Von hier legt die Fähre ⛴ nach Lanai ab. Praktischerweise führt die Fahrt direkt durch das Gebiet in dem sich Anfang des Jahres viele Wale 🐳 aufhalten!

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Lanai // Cat Sanctuary

Der absurdeste Fleck auf der Insel ist diese Katzenherberge. 🐱 Die Pfleger haben über 500 wilde Katzen aufgenommen und kümmern sich um die Tiere. Jeder Besucher wird dann genau so stürmisch begrüßt!! Von 500 Katzen!!

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Lanai // Shipwreck Beach

Viele Touristenattraktionen gibt es auf Lanai nicht. Der Shipwreck Beach gehört aber dazu. Die Navy hat diesen Öl-Tanker dort vor Jahren einfach mal liegen gelassen. Mittlerweile wohnen dort zahlreiche Vögel 🦅 und andere Tiere. Von der Küste kann man ganz entspannt diese Fotos machen. Der Strand ist abgelegen und nur durch einen kleinen Hike am Strand zu erreichen. Viele Touristen trifft man dort nicht.

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Lanai // Hotel Lanai

Es gibt nur drei Unterkünfte auf Lanai. Die Superreichen steigen in den beiden Four Seasons Resorts ab. Alle anderen in diesem kleinen Hotel 🏡. 10 Zimmer, süß eingerichtet und – wie alles – mitten in der Natur.

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Lanai // Munro Trail

Man hat auf dieser Insel viiiiiel Zeit. Zum Beispiel zum Wandern. Zum Erkunden der kompletten Insel reichen eigentlich 3 Tage locker. Ein ganzer geht für den über 20 km langen Munro Trail drauf.

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Lanai // Dole Park

In Lanai City wohnen alle 3.000 Einwohner der Insel. Alles an Leben spielt sich um den Dole Park ab. Highlights sind das Kino – von „Mr. Ellison“ renoviert, ultramodern und völlig ohne Besucher – und das Blue Ginger Café ☕️. Den Kaffee gibts wenn man sich reinsetzt einfach for free!

Foto: instagram.com/supersadpanda

#THEBEST // DIE 5 BESTEN WANDERWEGE IN HAWAII

Delfine. Palmen. Ananas. Hula. An all das denkt man bei Hawaii sofort. Aber Wanderwege? This is the real deal. Go Hikers, Hawaii it is!

1) Hanakapiai Falls, Kauai

Wenn es um Natur geht, geht nichts über Kauai. Die „Chicken Island“ mit der beeindruckenden Na’Pali Coast ist voll mit guten Wanderwegen. Die krassesten sind der Trail zu den Hanakapi’ai Falls und der weiterführende Kalalau Trail. Für den „normalen“ Hiker reicht der Hanakapi’ai Trail völlig aus. In guten 6 Stunden ist der Trail bewältigt. 9EB75572-BCC0-4DF1-91D9-38874368219D

Der erste Teil des Hikes führt an der Küste entlang. Es geht permanent Auf und Ab, während weiter unten die Wellen an die immer massiver werdende Küste klatschen. Während es immer trockener wird, folgt ein kleiner Flusslauf. Dort geht es links Richtung Wasserfälle.

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Nach einer weiteren Stunde im immer enger werdenden Wald und über Steine und durch den Fluss, nähert man sich endlich den Hanakapi’ai Falls.D1DCE2A2-C149-4DAE-9E25-CFD2D309450E

Und was ist geiler nach 3 Stunden Hiken in einen See direkt unter dem Wasserfall zu springen? Genau das sehr langsam zu tun. Denn das Wasser ist arschkalt. Aber nach Shocking-5-Sekunden ist unfassbar relaxing. IMG_5818

2) Nualolo Trail, Kauai

Was gibt es Cooleres als an der Na’Pali Coast entlang zu wandern? In sie rein zu wandern! Diese Aussicht in das tiefe Tal ist das was dich da hin lockt.IMG_4207

Der Weg startet mitten im Koke’e State Park in der Nähe des Waimea Canyon. Anfangs geht es durch tiefen Dschungel. Doch mit der Zeit wird der Weg immer breiter, der Blick weiter und nach knapp 2 Stunden wartet die fantastische Aussicht.IMG_5820

Nirgendwo ist es einsam so schön wie am Ende dieses Trails. Von links nach rechts nur Meer und Na’Pali Coast. Wie der Amerikaner sagt: „It doesn’t get much better than that!“IMG_5062

3) Green Sands Beach, Big Island

„Ein Strand mit grünem Sand“ – das klingt nach einer Touri-Anlaufstelle – und das ist es auch. Aber wenn man die Rush Hour umgeht (früh morgens und kurz vor Sonnenuntergang ist es am entspanntesten), ist das einer der schönsten, einsamen Strände Hawaiis.

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Der Hike dorthin startet am South Point, dem südlichsten Punkt der USA. Von dort führt ein für Hawaii eigentlich ungewöhnlicher Wanderweg Richtung Green Sands Beach.IMG_4655

Kein Dschungel, keine Lavalandschaft – der Weg führt durch Dünen und sandige Spuren, links und rechts strecken sich weite, grüne Wiesen. Man hat lange Zeit eher das Gefühl irgendwo in Irland unterwegs zu sein.IMG_4721

Die Belohnung folgt nach knapp 90-120 Minuten. Die Bucht des Green Sands Beach ist phantastisch. Der Abstieg ist steil aber locker machbar. Und der Ausblick – komplett instagrammable!

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4) Waipio Valley, Big Island

Das Waipi’o Valley ist eines der vielen klischee-haften Postkartenmotive in Hawaii. Die weite Schlucht im Nordwesten von Big Island ist eines der bekanntesten Bilder, die man kennt aus der Region. Mitten durch führt ein sehr cooler Wanderweg.

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Und der startet direkt spektakulär. Bis zu 20% Gefälle geht es bergab ins Tal. Einige fahren mit dem Auto, was mit einem guten 4-Wheel-Drive auch geht. Die Aussicht schweift permanent Richtung Strand und Gegenseite. Die sieht von hier noch recht entspannt und leicht zu besteigen aus. Kleine Preview: Is nich.IMG_4750

Nach recht schnellem Abstieg, geht’s durch einen kleinen Wandweg zum Strand. Der ist ein bisschen so ein Inbegriff von „abgelegen und einsam“.IMG_5659

Ein Highlight ist hier die Überquerung des Flusses ungefähr mittig am Strand. Man kommt easy durch, aber man wird auf jeden Fall bis zu den Knien nass.IMG_4780

Auf der anderen Seite wartet der steile Aufstieg. Diesmal nicht als Straße, sondern als kleiner, steiniger und immer enger werdender Weg. Die Aussischt ist ähnlich phantastisch. Man ahnt aber jetzt schon, dass der Rückweg anstrengend wird.

5) Pipiwai Trail, Maui

Vorab: Das ist ein dichter Bambuswald, bei starkem Regen wird man aber trotzdem nass. Der Pipiwai Trail wird dadurch besonders, dass der Weg komplett von Bambus umgeben ist. Anstrengend ist es nicht, der Wasserfall am Ende ist für hawaiianische Verhältnisse nur „nett“, aber das Besondere ist der tiefe Bambuswald.02D5B20A-A0B1-455E-9E91-70714BA9C2CF

Auf dem nicht mal 2-stündigen Hin-und Rückweg geht’s erst an steilen Klippen entlang und vorbei an einzelnen Banyan Trees durch ein recht normales Waldgebiet. Erst ab einer kleinen Brücke über das Wasser kommt der Bambuswald.9A8619B9-13FB-4513-9881-1C35C9D63B00

Der ist dann aber umso spektakulärer. Mal steht der Bambus näher beieinander, mal weiter verteilt. Für Instagram-Shots reichts in jedem Fall. Und ganz am Ende wartet ja noch der Wasserfall als Belohnung für die (verhältnismäßig begrenzten) Mühen.IMG_2795

#LETSGOPLACES: Coastal Starlight

WHERE: Coastal Starlight ist die Zugverbindung von Los Angeles nach Seattle. Der Amtrak-Train fährt 34 Stunden die Küste entlang durch sämtliche große kalifornische Metropolen und vor allem durch die vielen wunderschönen Nationalparks an der amerikanischen Westküche.

WHY: Am Besten steigt man abends in Los Angeles oder San Francisco ein. Die Schlafwagen sind teurer, aber nicht notwendig. Auch auf den normalen Sitzplätzen kann man relativ gemütlich schlafen. Wenn man wach wird, wartet schon ein traumhafter Ausblick, egal wo man ist. Weites Land, dunkle Wälder, blaue Bergseen – die Strecke liefert alles. Aus der simplen Zugfahrt wird ein Abenteuer. Tipp zum Aussteigen: Portland! Vielleicht die coolste Stadt Amerikas.